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Premiere für Weltneuheit in Eberswalde
Von Monika Schmidt. Eberswalde (MOZ) Mit der 5. Auflage der BarnimBau Eberswalde, die von Bauminister Jörg Vogelsänger eröffnet wurde, konnte zugleich ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Rund 3000 Besucher nutzten die Ausstellung, um sich über aktuelle Angebote von 70 Ausstellern zu informieren. Mit seinem Messebesuch in der Eberswalder Stadthalle absolvierte Bauminister Jörg Vogelsänger zugleich seinen ersten offiziellen Besuch in der Barnimer Kreisstadt. "Die Organisatoren zeigen, dass sie genau wissen, worauf es ankommt", lobte er. 380 Millionen Euro umfasse das Fördervolumen des Landes für Stadtentwicklung und Stadterneuerung bis 2013. Und Eberswalde gehöre zu den 13 Städten nachhaltiger Stadtentwicklung. Lob gab es auch von Wilhelm Benfer von der Kreisverwaltung Barnim. Der thematische Schwerpunkt der Messe passe sehr gut zur Energiekampagne des Landkreises. Stark vertreten auf der BarnimBau war unter anderem der alternative Energiesektor, von Solaranlagen bis Holzpellets. Die Tramper Firma Jolitz Heizung & Bäder GmbH konnte sogar eine Weltneuheit präsentieren. Die Zeolith-Wärmepumpe war vor vier Wochen erstmals in Essen vorgestellt worden. Das poröse Gestein nimmt Flüssigkeit auf und verwandelt sie in Energie. "Mit dieser Neuerung lässt sich im Vergleich zu alten Anlagen rund 35 Prozent Energie einsparen", so René Jolitz. Bürgermeister Friedhelm Boginski begrüßte eine 60-köpfige Delegation polnischer Unternehmer. Eberswalde entwickle sich zusehends zum Messestandort und das ohne Geld der öffentlichen Hand, hob er hervor. Den anschließenden Rundgang durch die Stadthalle nutzte der Minister für persönliche Gespräche und Fachsimpeleien, unter anderem am Stand der Hochschule für nachhaltige Entwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr waren auch Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, Hausbauangebote sowie sämtliche Leistungen rund ums Bauen. Die Palette reichte vom modernen Holzbau über Klimatechnik, Baustoffe, Baugeräte, Dach, Fassade, Zäune und Tore bis hin zu Grundstückspreisen. "Es werden sehr vielseitige Fragen gestellt. Die aktuellen Bodenpreise aber sind von besonderem Interesse", bestätigte Heike Dahms vom Kataster- und Vermessungsamt des Landkreises Barnim. "Die Vielfalt der Messe spiegelte sich auch in der Vielzahl der Themen zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie Holzbau des Besucherfachprogrammes wieder", zog Jens Sabbarz vom Veranstalter messe-consult ein erstes Resümee. Mit einem ausgefallenen Angebot wartete Glanzbalsam Lausitz auf. Das Wundermittel, das Jürgen Steinmann den Besuchern vorstellte, bringt nicht nur neuen Glanz auf jeden Schuh, sondern soll sich auch für Bildschirme und Möbel eignen. "Her damit", sagte Sparkassenchef Josef Keil, als er das Ergebnis auf seinen Schuhen begutachten konnte. "Uns interessiert, was es Neues rund ums Haus gibt. Wir waren schon im vergangenen Jahr auf der Messe", erklärte Anja Marlitz aus Lichterfelde. Marita und Günter Hellwig aus Eberswalde bekannten, eifrige Messebesucher zu sein. "Wir wollen eventuell neu bauen. Da ist es gut, sich einen Überblick über Neuerungen und Preise zu verschaffen", so Günther Hellwig. Bei Andreas Pachali von der Baumschule Biesenthal kaufte das Ehepaar ein paar Pflanzen für den Garten. "Wir wollen uns auf der Messe bekannter machen", erklärte Andreas Pachali. Die nächste BarnimBau gibt es am 18. und 19. September in Bernau und am 2. und 3. April kommenden Jahres wieder in Eberswalde. Weitere Messen und Ausstellungen im Land Brandenburg sind unter www.brandenburg-messen.de zu finden. Für eine persönliche Beratung, Ihre Fragen, Hinweise oder Vorschläge stehen wir gern über unser Kontaktformular oder unter: Tel.: 030 / 948 79 75-0, Fax: -22, E-Mail: info(at)messe-consult.de zur Verfügung. |
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